Das Ergebnis zuerst — und die Preispfade, auf denen es beruht. Nur Verbrauch, ohne Investition.
Jährliche und kumulierte Kosten
Der Haushaltsstrom von 3.000 kWh/a steckt in jeder Variante — sonst wäre die
Luft-Wasser-WP künstlich im Vorteil, weil bei ihr Wärme und Wohnen aus derselben Steckdose kommen.
Ansicht
PV
Energiepreise 2027–2046
Drei Szenarien je Energieträger. Das Band zeigt die Spanne zwischen „niedrig"
und „hoch", die Linie den mittleren Pfad. Die Bänder werden mit den Jahren breiter — 2027
ist der CO₂-Preis noch weitgehend bekannt, 2046 ist er eine Wette. Entscheidend ist nicht
der einzelne Preis, sondern dass sich die Bänder von Gas und Strom gegenläufig
entwickeln.
Ansicht
Selbst im für die Wärmepumpe ungünstigsten Fall bleibt sie vorn. In der Ansicht
„Kosten je kWh Wärme" berührt das Band der Luft-Wasser-WP (2046: 6,1–12,1 ct) das von Gas
(16,3–31,4 ct) zu keinem Zeitpunkt — auch nicht, wenn Strom teuer und Gas billig wird.
Bei der Multisplit ist es knapper, aber es reicht ebenfalls: ihr Ungünstigst-Fall
erreicht 2046 15,5 ct gegen 16,3 ct im Günstigst-Fall von Gas — 0,8 ct
Abstand im engsten Jahr, und auch das nur ganz am Ende des Betrachtungszeitraums.
Sie hängt am teuren Haushaltstarif, deshalb ist ihr Puffer klein. Der eigentliche
Vorbehalt ist aber die JAZ, nicht der Preis: fiele sie im Betrieb von 3,20 auf 2,2,
träfen sich auch die Bänder der Luft-Wasser-WP und des Gases.
Frühere Fassung dieser Notiz: „ihr Ungünstigst-Fall
(16,5 ct) kreuzt ab etwa 2045 den Günstigst-Fall von Gas". Das stimmt seit der
Umstellung auf gemessene DWD-Temperaturen nicht mehr — die Bänder berühren sich in
keinem Jahr.
Teil 2
Die Wärmepumpe im Betrieb
Wovon die Effizienz tatsächlich abhängt, und wie das Warmwasser gemacht wird.
Wie stark die Außentemperatur die Wärmepumpe bestimmt
Grundlage sind gemessene Stundentemperaturen der DWD-Station Bad Lippspringe,
9,4 km entfernt, Jahrgänge 2006–2025 — nicht mehr eine aus Monatsmitteln nachgebaute
Kurve. Der Wärmebedarf jeder Stunde ist H·ΔT aus der Heizlastberechnung (434 W/K,
Heizgrenze 17 °C), der COP folgt aus Außentemperatur und Vorlauf.
Die verbreitete Sorge lautet: an den kalten Tagen bricht die Wärmepumpe ein.
Sie tut es — nur fällt dort kaum Arbeit an. Unter −5 °C liegen 68 Stunden im Jahr und
2,6 % der Jahreswärme; drei Viertel der Wärme fallen zwischen 0 und 10 °C an, wo der
COP zwischen 2,9 und 4,1 liegt. Die schlechten Stunden sind real, aber sie sind selten.
Für das Angebot zählt nicht die Jahresarbeitszahl, sondern die Leistung bei A−7 und A−10.
Die höchste Heizlast lag in den zehn ausgewerteten Jahren zwischen 10,2 kW (2020) und
15,6 kW (2021, Tiefstwert −19,1 °C); die Heizlastberechnung nennt 13,3 kW bei −11 °C.
Eine Wärmepumpe mit 12 kW bei A7 deckt damit im Mittel 99 % der Jahreswärme ohne Heizstab,
eine mit 10 kW noch 98 %. Der Heizstab ist die billigere Antwort auf die letzten
Prozent als ein zwei Nummern größeres Gerät — 273 kWh/a Heizstabstrom kosten rund 70 €.
Wie belastbar ist die Jahresarbeitszahl?
Die JAZ trägt die halbe Rechnung: sie entscheidet, was eine kWh Wärme kostet,
und damit jeden Vergleich mit Gas. Bis zum 6. August 2026 stand hier 3,48. Diese Zahl
war zu optimistisch — aber nicht dort, wo man zuerst sucht.
Zwei Indizien, unabhängig voneinander.
1. Die Zahl lag über dem Feldmittel — bei engerer Systemgrenze. Die
Fraunhofer-ISE-Feldstudie nennt Ø 3,4 für Luft/Wasser im Altbau. Feldstudien messen
aber die weitere Grenze — inklusive Heizstab und Hilfsenergie — und ihre
Stichprobe ist zu optimierten, fachlich begleiteten Anlagen hin verzerrt. Zwei
Abweichungen in dieselbe Richtung.
2. Der Vorlauf von 50 °C setzt den Heizkörpertausch voraus. Der Bestand im
Dachgeschoss verlangt 57–69 °C Systemvorlauf. 3,48 war damit keine Eigenschaft der
Wärmepumpe, sondern das Ergebnis einer Investition, die noch offen ist.
Im Modell steckte davon nur ein pauschaler Faktor 0,96
und ein eng gefasster Abtaubereich. Vier Posten fehlten — und alle vier zeigen in
dieselbe Richtung. Das ist das eigentliche Problem, nicht die Größe des einzelnen:
Posten
JAZ
Δ Strom/a
Stand bis 2026-08-06
3,48
—
Taktung unter der Modulationsgrenze (2,5 kW)
3,46
+45 kWh
Übertemperatur der Speicherwendel (+5 K)
3,44
+103 kWh
konstante Hilfsenergie (200 kWh/a)
3,40
+200 kWh
Abtauen breiter und tiefer (−5…+7 °C, Faktor 0,88)
3,32
+420 kWh
alle vier zusammen
3,20
+770 kWh
zusätzlich, falls die Heizkörper bleiben (VL 55/60 °C)
3,07 / 2,96
+1.163 / +1.716 kWh
Was ausdrücklich nicht optimistisch war — das ist für die Belastbarkeit
wichtiger als die Korrektur selbst.
Der Gütegrad 0,47 bleibt unverändert. Er ist der größte Einzelhebel (0,42 → JAZ 2,87),
aber gegen die recherchierten Geräte plausibel: SCOP bei W55 liegt dort bei 3,97–4,01
(Bosch 8800i, LG). Eine Heizkurve mit Scheitel 50 °C landet darunter — auf der
Geräteseite war nichts schöngerechnet.
Die Heizgrenze 17 °C ist nachgerechnet. Mit 15 °C und auf gleiche Jahreswärme
nachkalibriertem H fiele die JAZ nur auf 3,44 (alter Stand), und die Spitzenlast stiege
auf 13,2 kW gegen 434 W/K aus der Heizlastberechnung. 17 °C ist die konsistente Wahl.
Der fehlende Heizstab in der Kennzahl. Die Kennzahl rechnet ohne
Leistungsbegrenzung — aber schon die kleinste in Frage kommende Wärmepumpe deckt alles
bis auf 29–60 kWh/a. Vernachlässigbar.
Was es kostet — und warum es nichts umdreht. Der Umrechnungsfaktor ist linear:
rund 5 € über 20 Jahre je kWh/a Mehrverbrauch. Die Korrektur kostet damit etwa
3.900 € über 20 Jahre; der Vorteil der Wärmepumpe mit PV gegenüber dem Ist-Zustand
sinkt finanziert von 80.101 € auf 76.750 € — 4 %. Die Amortisation bleibt
2034, und die Rangfolge ändert sich an keiner Stelle. Genau das ist der Befund:
die Aussage dieses Projekts hängt nicht daran, dass die Anlage optimal läuft.
Die vier Posten sind Schätzungen aus Erfahrungsbereichen,
keine Messwerte — bewusst zum vorsichtigen Rand hin gewählt. Sie stehen einzeln benannt
im Modell und sind durch echte Werte ersetzbar. Der eine Messpunkt, der sie ablösen
könnte: Vorlauf und Rücklauf an einem kalten Tag nach dem Einzug.
Weiterhin nicht enthalten sind Zirkulationsverluste — hat das Haus eine
Zirkulationsleitung mit Dauerpumpe, kommen 300–800 kWh/a hinzu.
Warmwasser: Wärmepumpe oder Heizstab?
Im Sommer heizt die Wärmepumpe nichts mehr — sie liefe dann nur noch für
Warmwasser, in kurzen Schüben. Genau die Bedingungen, unter denen sie taktet:
an 24 Tagen im Jahr gibt es gar keinen Heizbedarf, an 53 Tagen unter 10 kWh.
Jeder Verdichterstart kostet Effizienz und Lebensdauer. Ein Heizstab direkt im Speicher
umgeht das — er ist thermodynamisch schlechter (COP 1,0 statt 2,6), aber im Sommer
wird er aus PV-Überschuss gespeist, der sonst für 7,41 ct eingespeist würde.
Der Kompromiss kostet 145 €/a — und das ist vermutlich gut angelegtes Geld.
Heizstab nur bei echtem PV-Überschuss, sonst Wärmepumpe: so deckt der Heizstab
2.575 kWh des Warmwassers — praktisch die gesamte Sommersaison, in der das Takten
auftritt. Im Winter macht die Wärmepumpe das Warmwasser, da läuft sie ohnehin für die
Heizung und taktet nicht. Ganzjährig Heizstab wäre mit 266 €/a Mehrkosten dagegen
Verschwendung: im Winter gibt es keinen Überschuss, dort zahlt man den Faktor 2,6
voll aus dem Netz. Was das Modell nicht bepreisen kann: ein Verdichtertausch kostet
2.000–4.000 €, und Hersteller nennen 6–12 Starts pro Stunde als Obergrenze, nicht als
Zielwert.
Woher die 145 € kommen — und warum sie schrumpfen, wenn die Einspeisung wegfällt.
Der Aufpreis ist fast vollständig entgangene Einspeisevergütung, nicht teurer
Strom:
Der Heizstab verbraucht 2.575 kWh für Wärme, die die Wärmepumpe mit rund 850 kWh
geschafft hätte — aber diese Differenz kommt aus PV-Überschuss, der sonst für
7,41 ct eingespeist worden wäre, nicht für 26 ct aus dem Netz.
Fällt die Einspeisevergütung weg (PV nach 2026 am Netz), hat der Überschuss
keinen Alternativwert mehr und der Aufpreis sinkt von 145 € auf 15 €/a
(2.283 € gegen 2.299 €). Je unsicherer die Einspeisung, desto klarer die
Heizstab-Strategie.
Gegenprobe: ohne PV kostet der ganzjährige Heizstab 575 €/a statt 266 € — reine
Effizienzeinbuße, kein Überschuss vorhanden. Er ist ausschließlich als
Überschussverwerter sinnvoll, nie als Ersatz für die Wärmepumpe.
Modellgrenze: Der Heizstab bekommt in jeder Stunde
mit Überschuss Vorrang — auch im Winter, wo die Wärmepumpe ohnehin läuft und nicht
taktet. Daher die 58 kWh Mehrbezug. Eine Regelung, die ihn nur an Tagen ohne
Heizbedarf freigibt, spart diesen Anteil weitgehend ein (~15 €/a).
Und die Legionellen? Das ist kein zusätzliches Argument für den Heizstab.
Naheliegender Gedanke: der wöchentliche 60-°C-Hub sei für die Wärmepumpe so teuer, dass
sich der Heizstab schon dafür lohne. Nachgerechnet trägt er das nicht. Der Hub hebt einen
300-Liter-Speicher von 50 auf 60 °C, das sind 4,5 kWh je Woche, 233 kWh im Jahr —
und die sind ohnehin Teil der 3.500 kWh Warmwasser, kein Zusatzbedarf. Macht ihn die
Wärmepumpe, kostet er 90 kWh Strom; macht ihn der Heizstab, 233 kWh. Der Unterschied ist
17 €/a, und zwar zugunsten der Wärmepumpe. Selbst die Grundsatzfrage, ob der
Speicher ganzjährig auf 50 oder auf 60 °C gefahren wird, macht nur 23 €/a aus
(JAZ 3,20 gegen 3,14).
Der Heizstab bleibt trotzdem richtig — nur aus den anderen Gründen: PV-Überschuss im
Sommer, Vermeidung des Sommertaktens, und Rückfallebene. Was beim Legionellenthema
wirklich zählt, ist keine Kostenfrage, sondern eine Fähigkeitsfrage: erreicht das
angebotene Gerät die 60 °C überhaupt zuverlässig? Ältere Kältemittel tun sich schwer,
moderne Propan-Wärmepumpen (R290) schaffen 60–75 °C. Steht das nicht im Datenblatt, muss
der Heizstab den Hub übernehmen — dann ist er Pflicht, nicht Wirtschaftlichkeit.
Einordnung: Ein- und Zweifamilienhäuser sind nach
DVGW W551 Kleinanlagen (Großanlage erst ab > 400 L Speicher oder > 3 L
Leitungsinhalt bis zur entferntesten Zapfstelle). Die 60/55-°C-Regel ist dort eine
Empfehlung, keine Pflicht — planerischer Spielraum, den erst eine Vermietung der zweiten
Wohneinheit einschränken würde. Der eigentliche Risikotreiber ist ohnehin nicht die
Speichertemperatur, sondern die dauerlaufende Zirkulationsleitung.
Teil 3
Photovoltaik auf dem Dach
Wie viel Strom die drei Dachflächen liefern, wann er anfällt — und was er wert ist.
Was die drei Dachausrichtungen leisten
Je 5 kWp auf Ost (100°), Süd (190°) und West (280°), 38° Neigung.
Süd bringt den höchsten Jahresertrag (970 kWh/kWp gegen 807 Ost und 724 West), aber die
Mischung ist trotzdem richtig: sie verbreitert den Tagesgang und hebt damit den Eigenverbrauch —
und nur eigenverbrauchte kWh sind 33 ct wert statt 7,41 ct Einspeisevergütung.
Fürs Heizen bleibt die Saisonalität das Problem: November bis Februar fallen 63 % des
Wärmebedarfs an, aber nur 12 % des PV-Ertrags.
Ansicht
Wann die PV zum Heizen beiträgt — und wann der Vorsprung am größten ist
Im Juli deckt die PV 99 % des Wärmepumpenstroms — aber es sind nur 130 kWh.
Im Januar braucht die Wärmepumpe 1.730 kWh und die PV liefert davon 16 %. Übers Jahr
sind es 41 %. Der größte Kostenvorsprung liegt deshalb nicht im Hochsommer und nicht im
tiefsten Winter, sondern im März: dort ist noch viel zu heizen und schon genug Sonne da.
Ansicht
Von Mai bis September kostet die Wärme nichts mehr — sie bringt Geld ein.
In diesen Monaten übersteigt die Einspeisevergütung den gesamten Netzbezug für Wärme
und Haushalt: im Juni −79 €, im Juli −78 €. Der Preis dafür ist der Winter, in dem
die PV praktisch nichts beiträgt und der Vorsprung allein aus der Effizienz der Wärmepumpe
kommt: 324 € im Januar gegenüber Gas, ganz ohne Sonne.
Wie sicher ist der Einspeiseerlös?
Der Einspeiseerlös ist der unsicherste Posten dieser Rechnung.
Alle Zahlen oben unterstellen 7,41 ct auf jede eingespeiste kWh, 20 Jahre lang.
Der Satz ist tatsächlich fix — die Menge, für die es ihn gibt, aber nicht:
Seit dem Solarspitzengesetz (25.02.2025) entfällt die Vergütung für Neuanlagen
ab der ersten Viertelstunde mit negativem Börsenpreis, ohne Karenzzeit
(2025: rund 575 negative Stunden, steigend — und sie liegen genau in den sonnigen
Mittagsstunden). Die Förderdauer verlängert sich dafür um die entgangenen Zeiträume,
der Verlust ist also teilweise nur aufgeschoben. Ein Abschlag von 10 % auf den
Einspeiseerlös kostet über 20 Jahre 1.220 € (Luft-Wasser-WP + PV), 20 %
kosten 2.429 €. Materiell, aber nicht entscheidungsdrehend — und ein weiteres
Argument, Eigenverbrauch über Einspeisung zu stellen.
Dazu kommt: ab 7 kWp sind intelligentes Messsystem und Steuerbox Pflicht, der
Netzbetreiber kann dann ferngesteuert abregeln (mit Entschädigung). Und die
EEG-Novelle 2027 lässt die Festvergütung für Neuanlagen auslaufen — wer die
20 Jahre will, muss bis Ende 2026 am Netz sein.
Teil 4
Tagesgang und Speicher
Erzeugung und Verbrauch treffen sich selten von allein. Was ein Batteriespeicher daran ändert und was nicht.
Wann der Strom gebraucht wird — und wann er da ist
Tagsüber ist niemand zu Hause, also nur Grundlast; Spitzen morgens und abends,
Kochen zwischen 17 und 18 Uhr. Die PV liefert genau dann am meisten, wenn im Haus niemand ist.
Zwischen 9 und 16 Uhr stehen 2,6–3,5 kW Überschuss einer Last von 0,18 kW gegenüber —
das ist der ganze Grund, warum ein Speicher hier überhaupt etwas bringt.
Der Haushalt allein ist fast saisonneutral: die Beleuchtung braucht im
Winter zwar 80 % mehr als im Sommer, macht aber nur 240 von 3.000 kWh aus, und die Kühlgeräte
wirken gegenläufig — unterm Strich bleiben 4 % Unterschied. Die Jahreszeit steckt fast
vollständig in der Wärme. Deshalb der zweite Schalter.
Die Jahreszeiten decken alle zwölf Monate ab und überschneiden sich nicht:
Winter Nov–Feb (58 % des Heizbedarfs), Übergang Mär–Mai und Sep–Okt (38 %),
Sommer Jun–Aug (4 %). Der Übergang stand vorher nicht als eigenes Band da — der Mai lief
im „Sommer“ mit und der März im Jahresmittel. Das war irreführend: der Mai allein trägt
2.059 kWh, also 7,6 % des Jahresheizbedarfs, und damit zwei Drittel dessen, was im alten
Mai–August-Mittel als „Heizung im Sommer“ erschien.
Jahreszeit
Last
SpeicherLaden
Die Waschmaschine mittags laufen zu lassen bringt 30–34 €/a — für eine Zeitschaltuhr.
Läuft sie abends, kommt ihr Strom aus dem Netz (33 ct). Läuft sie mittags, deckt die PV sie
direkt, und die kWh ist der Unterschied zwischen 33 ct Netzbezug und 7,41 ct Einspeisung wert.
Das ist nicht viel gegen die 420 €/a eines 10-kWh-Speichers — kostet aber auch keinen Euro.
Schalten Sie auf „mit Wärmepumpe“ und dann durch die Jahreszeiten — dort liegt
die eigentliche Aussage. Im Winter läuft die Wärmepumpe fast rund um die Uhr und hat ihr
Maximum nachts und früh morgens (rund 2,11 kW um 4 Uhr), ihr Minimum dagegen mittags
(1,39 kW um 14 Uhr) — also genau gegenläufig zur PV. Im Sommer bleibt von der Heizung fast
nichts übrig, und die verbleibende Warmwasserlast liegt als Block zwischen 10 und 16 Uhr,
also mitten in der PV-Spitze. Der Winterstrom kommt aus dem Netz, der Sommerstrom vom Dach.
Der Übergang liegt mit 18,7 kWh Wärmepumpenstrom je Tag zwischen beidem (Winter 41,0,
Sommer 2,3) — und ist genau deshalb die interessante Jahreszeit für den Speicher.
Im Sommer steht in der Kurve immer noch etwas Heizung — das ist kein Fehler, sondern
die Modellgrenze. Der Wärmebedarf wird stundenweise aus H · (17 °C − Außentemperatur)
gerechnet; kühle Juni- und Augustnächte unter 17 °C erzeugen damit rechnerisch Bedarf,
auch wenn ein reales Haus dann auf seiner Speichermasse läuft und die Heizung aus bleibt.
Es geht um 1.107 kWh, 4,1 % des Jahresbedarfs. Ein Tagesmittel-Kriterium statt des
Stundenwerts würde davon 481 kWh (1,8 %) entfernen — weniger als die Streuung zwischen zwei
Wetterjahren. Deshalb bleibt die Rechnung stundenweise; die Zahl steht hier, damit die
Kurve nicht mehr verspricht, als sie hält.
Zum Lesen des Speicherdiagramms: es sind Mittelwerte über alle Tage der Jahreszeit.
Deshalb kann in derselben Stunde etwas geladen und etwas entladen erscheinen —
im Übergang etwa um 5 Uhr, wo an 39 von 153 Tagen die Sonne schon trägt und an 30 Tagen
noch nicht. Im Stundenmodell selbst tritt beides nie gleichzeitig auf, und geladen wird
ausschließlich aus PV-Überschuss, nie aus dem Netz — nachgeprüft über alle 8.760 Stunden
und alle sechs Kombinationen aus Größe und Ladestrategie:
Der Tooltip nennt zu jeder Stunde, an wie vielen Tagen sie lädt, entlädt oder ruht.
Der Speicher arbeitet praktisch nur im Übergang. Stellen Sie 10 kWh ein
und vergleichen Sie die drei Jahreszeiten:
im Winter bewegt die Batterie 1,6 kWh am Tag und kommt über einen Ladestand von
1,4 kWh nie hinaus — es gibt schlicht keinen Überschuss zu speichern, 40 der 53 kWh
Tageslast kommen aus dem Netz. Im Sommer ist sie im Mittel ab 9 Uhr voll und bleibt
es bis zum Abend; 40 kWh gehen trotzdem täglich ins Netz, weil der Überschuss ein Vielfaches
der Speichergröße beträgt. Nur im Übergang wird sie wirklich durchgefahren: von 1,2 kWh
morgens auf 9,8 kWh mittags und abends wieder leer — 9,4 kWh rein, 8,9 kWh raus, jeden Tag.
Das ist die Erklärung für den Knick in der Kurve weiter unten: über 10 kWh hinaus
hilft ein größerer Speicher kaum noch, weil er im Winter nicht gefüllt und im Sommer nicht
geleert wird.
Was ein Batteriespeicher bringt
Wert des Speichers gegenüber derselben Variante ohne Speicher, im Jahr 2027,
gerechnet mit dem Lastprofil von oben. Die Kurve flacht ab 10 kWh deutlich ab —
darüber findet zusätzliche Kapazität kaum noch einen Abnehmer.
Wie die Punkte dieser Kurve zustande kommen, zeigt der Tagesgang weiter oben
unter „mit Speicher“ — dort lassen sich 5, 7,5 und 10 kWh direkt vergleichen.
In Jahressummen: ein 10-kWh-Speicher senkt den Netzbezug der
Luft-Wasser-Variante von 8.274 auf 5.783 kWh und hebt die Eigenverbrauchsquote von
32,8 auf 49,1 % — bei rund 206 Vollzyklen im Jahr. Eingespeist werden trotzdem
noch 6.132 kWh.
Über die Größe entscheidet nicht die Gesamtsumme,
sondern der Grenznutzen: was die nächsten Kilowattstunden über 20 Jahre noch
einbringen, gegen das, was sie zusätzlich kosten. Zahlen für Luft-Wasser-WP + PV:
Korrektur gegenüber dem früheren Stand: der wirtschaftliche Punkt liegt nicht bei
5 kWh, sondern bei 7,5–10 kWh. Die alte Aussage stammte aus einem gröberen Raster
(0/5/10/15/20) und einer Kurve, die dazwischen nur geschätzt war. Mit 2,5er-Schritten
zeigt sich: jeder Schritt bis 10 kWh trägt sich selbst am oberen Preisrand —
5→7,5 kWh bringt 1.794 € gegen 800–1.000 € Mehrkosten, 7,5→10 kWh noch 1.243 € gegen
700–1.000 €. Erst der Schritt auf 15 kWh kippt: 1.371 € Ertrag gegen 2.500–3.500 €.
Absolut liegt der Ertrag über 20 Jahre bei 7.756 € (7,5 kWh) bzw.
8.998 € (10 kWh) gegen 4.300–6.000 € bzw. 5.000–7.000 € Anschaffung.
Zu klein gekauft heißt härter zyklen. Ein 2,5-kWh-Speicher käme auf 291 Vollzyklen
im Jahr und damit auf 5.764 Zyklen in 20 Jahren — am oberen Rand dessen, was
LFP-Zellen typischerweise garantiert bekommen (oft 6.000). Bei 7,5 kWh sind es 233/a
und 4.616 in 20 Jahren, bei 10 kWh 206/a und 4.082. Die größere Batterie hält die
gleiche Energiemenge mit weniger Tiefe durch. Nicht eingerechnet: Alterung,
Kapazitätsverlust und Wechselrichterverluste — alles drei drückt den Ertrag, und
ein Austausch innerhalb der 20 Jahre ist in keiner Zahl enthalten. Im Winter, wenn
geheizt wird, gibt es ohnehin keinen Überschuss zum Speichern.
Die Batterie im Winter aus dem Netz zu laden lohnt nicht. Damit sich das trägt, muss
die Preisspreizung zwischen Lade- und Entladestunde etwa 12 ct/kWh überschreiten:
2,2 ct Umwandlungsverluste plus rund 10 ct Zyklenabnutzung (5.500 € für 10 kWh bei
6.000 Zyklen). Im zweiten Quartal 2026 lagen teuerste und günstigste Viertelstunde eines Tages
im Schnitt 21,8 ct auseinander — über ein mehrstündiges Lade- und Entladefenster nutzbar sind
davon aber nur etwa die Hälfte, und im Winter ist die Spreizung kleiner als im solarstarken
Frühjahr. Bleibt eine Marge nahe null. Der Hebel eines dynamischen Tarifs liegt woanders:
bei der Luft-Wasser-WP mit 9.590 kWh/a, die sich über die Gebäudeträgheit in günstige
Stunden verschieben lässt.
Batteriegesundheit und netzdienliches Laden
Zwei Dinge, die in der reinen Kostenrechnung fehlen: dass eine Zelle weder
dauerhaft voll noch tiefentladen stehen sollte, und dass es nicht gleichgültig ist,
wann am Tag geladen wird. Beides ist jetzt im Modell abbildbar.
Zur Einordnung: die im Modell angesetzte Kapazität ist die nutzbare —
also das, was auf dem Datenblatt steht und was der Preis je kWh meint. Die Reserve, die
das BMS ohnehin freihält, steckt schon darin. Wer zusätzlich einengt, etwa auf
10–90 %, verzichtet auf nutzbare Kapazität, und das kostet exakt so viel wie eine
entsprechend kleinere Batterie.
Ein 10-kWh-Speicher im Fenster 10–90 % bringt 377 €/a — genau so viel wie ein
8-kWh-Speicher, der voll genutzt wird. Die Gegenprobe steht in der Tabelle: beide
Wege ergeben denselben Euro. Praktisch heißt das: die Schonung ist keine
Betriebseinstellung, sondern eine Kaufentscheidung. Wer schonen will, kauft die
nächstgrößere Batterie und fährt sie im engen Fenster — das kostet Anschaffung, nicht
Ertrag. Wer die gekaufte Kapazität einengt, verschenkt bei 10 kWh rund 45 €/a, also gut
ein Zehntel des Speicherwerts.
Diese Rechnung sagt nichts darüber, wie viel Lebensdauer
das Fenster tatsächlich zurückgibt — dazu bräuchte es ein Alterungsmodell mit
Zellchemie, Temperatur und Zyklentiefe, und keiner der Hersteller gibt die dafür
nötigen Kurven heraus. Bei LFP, dem heute üblichen Hausspeicherchemie, ist die
Kalenderalterung ohnehin deutlich gutmütiger als bei NMC.
2. Mittags laden statt morgens — kostenlos
Ein Speicher ohne Prognose lädt aus dem ersten Überschuss des Tages und ist
im Sommer vormittags voll. Die Mittagsspitze geht dann vollständig ins Netz — also genau
dann, wenn das Netz von PV-Strom ohnehin gesättigt ist. Umgekehrt wäre es netzdienlicher:
den Morgenstrom einspeisen, den das Netz noch aufnimmt, und die Mittagsspitze in den
Speicher legen. Schalten Sie im Diagramm oben auf „mit Speicher“, Jahreszeit „Sommer“
und dann zwischen „sofort“ und „netzdienlich“ um — der rosa Ladeblock wandert auf
11–12 Uhr, und die Ladestandskurve bleibt bis dahin flach.
Ihre Vermutung trifft zu, und sie ist sogar gratis: netzdienliches Laden kostet
exakt null Euro. Bei allen drei Größen bleiben Jahreswert und Zyklenzahl auf den Euro
bzw. das Zehntel gleich — die gespeicherte Menge ändert sich nicht, nur die Uhrzeit.
Dafür sinkt die Einspeisung im Fenster 11–15 Uhr bei 7,5 kWh von 3.259 auf 2.000 kWh,
also um 37 %. Zusatznutzen für die Zelle: der mittlere Ladestand fällt von
44 auf 37 %, weil der Speicher den halben Tag leer statt voll steht — genau die
Bedingung, unter der Kalenderalterung langsamer läuft. Zwei Vorteile ohne Gegenrechnung.
Einschränkungen, damit die Zahl nicht mehr verspricht,
als sie hält: gerechnet ist mit perfekter Tagesprognose, also als obere Schranke —
ein realer Regler trifft das Fenster nicht jeden Tag. Eine Abregelung droht diesem Dach
ohnehin kaum: die Einspeisespitze bleibt mit 5,17 kW weit unter 70 % der 15 kWp
(10,5 kW), weil die Ost-/Süd-/West-Aufteilung die Mittagsspitze schon von sich aus
abflacht. Der Nutzen liegt also beim Netz und bei der Zelle, nicht beim eigenen
Abregelungsrisiko. Und: eine Ladeleistungsgrenze des Wechselrichters ist nicht
modelliert — bei 5,17 kW Spitzenüberschuss bindet sie kaum.
Teil 5
Investition und Finanzierung
Ab hier zählen Anschaffung, Zinsen und Restschuld mit — und die Frage, ob sich jede Dachfläche einzeln trägt.
Die Luft-Wasser-WP liegt vorn, weil bis hierher nur der Verbrauch zählt.
Sie ersetzt die Gasheizung vollständig (kein Gas-Grundpreis mehr), deckt 100 % des Wärmebedarfs
statt 28 % und bekommt als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG den Wärmepumpentarif.
Dafür kostet sie deutlich mehr in der Anschaffung, und die Multisplit kühlt zusätzlich.
Ab hier kommt beides dazu: die Investition, positionsweise aufgeschlüsselt, und die
Finanzierung — denn niemand zahlt eine Sanierung aus der Portokasse.
Was die Finanzierung ändert
Bis hierher war jede Investition eine Einmalzahlung ohne Zeitachse. Realistisch ist ein
Annuitätendarlehen — hier 4,10 % nominal bei 1,25 % Anfangstilgung, 20 Jahre Zinsbindung.
Der Ist-Zustand wird mitfinanziert: der Thermenersatz 2038 läuft als eigenes Darlehen, sonst wäre
der Vergleich zugunsten von Gas verzerrt.
Der wichtigste Einzelbefund steht schon im Musterdarlehen: pro 100.000 €
sind nach 20 Jahren noch offen. Deshalb wird hier durchgehend die
Position gezeigt — alles Gezahlte plus die noch offene Restschuld. Wer die
Restschuld weglässt, vergleicht eine unbezahlte Anlage mit einer bezahlten.
Ansicht
Investitionsannahme
Variante
Keine einzige Position ist ein Angebot. Alle Beträge sind recherchierte Marktspannen (R),
aus einer Konzeptdatei übernommen (K) oder geschätzt (S) — das Kennzeichen A kommt
-mal vor. Die Aufschlüsselung macht die Zahlen prüfbar,
nicht belastbarer. Vor einer Entscheidung gehören echte Angebote hierher.
Lohnt sich jede Himmelsrichtung einzeln?
Die Gesamtanlage rechnet sich — das beantwortet aber nicht die eigentliche Frage.
Süd ist unstrittig, doch tragen sich Ost und West auch selbst? Verglichen wird deshalb nicht
die Gesamtsumme, sondern der Grenznutzen: was die zweite und dritte Dachfläche zusätzlich
einbringt, gegen das, was sie zusätzlich kostet.
Zwei Effekte sprechen dabei für die Teilbelegung: die Einspeisevergütung ist
größenabhängig (7,78 ct bis 10 kWp, 6,66 ct darüber), und Zählerschrank, Netzanmeldung und
AC-Anbindung fallen nur einmal an. Die erste Fläche kostet deshalb
, jede weitere nur noch .
Szenario
Die zweite Fläche amortisiert schneller als Süd allein — Grenzkosten schlagen Grenzertrag.
Übers Jahr verlieren Ost und West wenig, im Winter aber die Hälfte (Ost 61 %, West 46 % des
Süd-Ertrags in Nov–Feb) — genau dann, wenn die Wärmepumpe den Strom bräuchte.
Und mit Finanzierung? Die zusätzliche Fläche bringt
keinen Zuschuss mit, der früh sondertilgt — sie ist reines Fremdkapital. Der Kapitaldienst frisst
deshalb 25–40 % des Grenznutzens je Fläche, deutlich mehr als die 11 %, die er der
Gesamtanlage kostet. Die Tabelle zeigt die Verbesserung der Position 2046 durch die jeweilige
Fläche: ein Plus heißt, sie trägt sich inklusive Zinsen und Restschuld.
Die dritte Fläche ist eine Wette auf die Einspeisevergütung. Sie trägt sich nur bei
günstiger Investitionsannahme und erhaltener Vergütung. Unfinanziert lagen die Grenzflächen
im Worst Case noch knapp im Plus — die Zinsen auf rund 3.050 € Grenzkosten kosten über 20 Jahre
etwa 2.000 €, und das war der ganze Puffer. Damit hängt sie an derselben offenen Frage wie
1,6 kWp off-grid gegen 15 kWp Dach, und die ist wegen der EEG-Novelle 2027 zeitkritisch.
Anders als bei der Gesamtanlage ist der Zinssatz hier ein echter Hebel:
Teil 6
Gesonderte Fälle
Fragen, die neben der Hauptentscheidung stehen und eigene Annahmen mitbringen.
Klimaanlage nur im Dachgeschoss
Nicht die große Multisplit über fünf Räume, sondern ein festes Splitgerät für die
drei großen DG-Räume als Ergänzung zur Wärmepumpe. Die Auswahl ist kein Zufall:
im Heizkörper-Raster sind das die drei größten Positionen (je 3.625–3.680 W bei 50/40 °C, also
jeweils zwei Panels oder ein Typ 33). Sie tragen des
Gebäude-Wärmebedarfs.
Das Kühlmodell dahinter ist das einzige des Projekts und hier neu gesetzt:
Ein-Knoten-Bilanz mit Wärmekapazität, Sol-Air-Aufschlag auf die Hülle, Fenstereintrag und
Nachtlüftung. Der Sonnenverlauf kommt aus der PV-Stundenreihe desselben Dachs — gleiche
Ausrichtungen, keine zweite Datenquelle nötig.
Ansicht
Zwei Dinge sind billiger als jede Klimaanlage und gehören zuerst gehoben.
Kommt der Kühlstrom aus dem PV-Überschuss?
Gerechnet als Differenz zweier vollständiger Jahresbilanzen — die Kühlung läuft als echte
Haushaltslast durch die Stundenrechnung und wird damit vor der Batterieladung bedient.
Heiße Stunden sind sonnige Stunden.
Die Kühllast hat ihr Maximum um 15 Uhr — drei Stunden nach der PV-Spitze. Sie füllt genau
die Flanke, an der die Südfläche schon abfällt. Das erklärt, warum Süd+West 97 % des
Kühlstroms deckt, Süd+Ost aber nur 77 %. Im Netzbezug ist die Kühlung praktisch unsichtbar
().
Und im Winter als Heizungsunterstützung?
Ein 5-kW-Außengerät deckt die DG-Wärme zu 100 % selbst, auch bei Normaußentemperatur — aber knapp.
Teurer wird es trotzdem, und der Grund ist nicht der Wirkungsgrad, sondern der Tarif: der Split
hängt am Haushaltszähler, die Wärmepumpe am eigenen Zählpunkt nach §14a EnWG.
Ob ein zweites steuerbares Gerät einen eigenen vergünstigten Zählpunkt bekommen kann, ist der
größte einzelne Hebel dieser Rechnung — er drittelt den Nachteil. Mit dem Netzbetreiber zu
klären, bevor irgendetwas entschieden wird.
Erspart das den Heizkörpertausch? Vier Wege, dieselbe
Wärme in dieselben Räume zu bringen. Der Split konkurriert nicht nur mit dem Tausch, sondern auch
mit dem einfachsten Weg: alles lassen und den Vorlauf anheben.
Der Nebenbefund wiegt schwerer als die Antwort auf die Frage.
Der Split ist damit nicht der billigste Weg, die DG-Heizkörper zu behalten. Er kauft dafür etwas,
was die anderen Wege nicht können: Kühlung. Als Komfortentscheidung ist er zu bewerten,
nicht als Heizungsvariante.
Verschiebt die Kühlung die Bewertung der drei Dachseiten?
Dieselbe Grenznutzen-Rechnung wie oben, einmal ohne und einmal mit Kühllast.
Der Zugewinn landet fast vollständig bei West. Das ist die Uhrzeit: die Kühllast liegt um
15 Uhr, die Ostfläche ist da längst im Abstieg. Real und in die richtige Richtung — aber es dreht
keinen einzigen finanzierten Fall um. Die Klimaanlage ist kein Argument für die Westfläche,
sondern ein schwaches Zusatzargument. Die Entscheidung hängt weiter an der Einspeisevergütung.